Pic du Midi d'Ossau

Viele Legenden ranken sich um den 2884 Meter hohen Pic du Midi d'Ossau und seinen Spitznamen « Jean-Pierre ». Heißt er so, weil man im Béarn den ältesten Sohn oft Jean und den jüngsten Pierre nannte ? Oder weil der berühmte Bergsteiger Henry Russell ihn « géant de pierre » (Bergriese) taufte und man im Béarn « Jean-Pierre » verstand ? Oder scheint die Legende der zwei Zwillingsbrüder glaubwürdig : Jean, der Schmächtige, und  Pierre, der Starke, die das Ossau-Tal vor den Barbaren beschützten und seitdem unzertrennlich als Gesteinsbrocken das Tal dominieren ?
Einen weiteren Spitznamen überliefert uns ein zweibändiges Reisemanuskript « Voyage de Paris aux Eaux-Bonnes » :  « las tres serours » oder « die drei Schwestern », aber auch « las tres herrours », « die drei Schrecken ». Armand-Gustave Houbigant, der Autor des Reisetagebuchs, befand sich 1841 mit seinem Bergführer auf dem Weg zum Pic du Midi d'Ossau, als sie von einem Gewitter überrascht wurden. Den Abbruch der Exkursion erklärt der Bergführer ihm so : « Monsieur, das Wetter wird sich heute nicht mehr ändern. Die drei Schwestern haben sich mit ihren schönsten und imposantesten Hüten geschmückt, die sie nicht vorhaben geschwind abzusetzen. »

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Französische Originalfassung anhören

Auszug aus : Houbigant,  Armand-Gustave. - Journal d'un voyage de Paris aux Eaux-Bonnes / [manuscrit]. 1841-1854. Original konsultierbar : Mediathek André Labarrère Pau – Archiv - Usine des Tramways, Signatur MI 34.
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