Sports d'hiver aux Eaux-Bonnes

Eugénie de Montijo, 1826 in Granada (Spanien) geboren, war durch ihre Heirat mit Napoleon III. von 1853 bis 1870 Kaiserin Frankreichs. In Eaux-Bonnes hielt sie sich regelmäßig auf. Nicht nur ihre Schönheit (sie wurde auch « la fée blonde » - die blonde Fee - genannt), Güte und Intelligenz, sondern auch ihr positiver Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Thermalstation machten sie  zweifellos zum  berühmtesten Gast.  In « La vie d'une Impératrice ... » (« Das Leben einer Kaiserin ... »)  wird uns ihr – wahrscheinlich erster – Aufenthalt in diesem Pyrenäenstädtchen im Jahr 1852 geschildert. Der Charme, den Eugénie ausstrahlt, zieht die Männer in ihren Bann und lässt auch die Frauen einräumen, sie könnten sich nicht erinnern, jemals ein ähnlich sanftmütiges Lächeln gesehen zu haben. Die junge Spanierin verbrachte ihre Tage mit Ausritten zu Pferd, amüsierte sich abends auf mondänen Bällen, sorgte sich aber ebenfalls um das Leiden der Armen und versuchte,  Abhilfe zu schaffen. Am Tag ihrer Abreise aus Eaux-Bonnes soll sie vor der Hütte einen mittellosen, blinden und von der Gesellschaft ausgeschlossenem Bauern gehalten haben und ihm Geld geschenkt haben. Der Bauer habe gerufen : « Gott möge Sie belohnen, […]. Gott möge Sie zur Königin krönen ! »

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Französische Originalfassung anhören

Auszug aus : Loliée, Frédéric. - La vie d'une impératrice, Eugénie de Montijo, d'après des mémoires de cour inédits... / Paris : F. Juven, 1907.
Online auf Gallica (Ausgabe von 1907)

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